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TPU vs. TPE: Wo liegt der Unterschied?

TPU vs. TPE: Wo liegt der Unterschied? – PlastoNord

Kurzfassung

TPE ist der Oberbegriff für thermoplastische Elastomere; TPU (TPE-U) ist eine spezielle, besonders leistungsfähige Untergruppe auf Polyurethan-Basis. TPU bietet in der Regel höhere Abrieb-, Reiß- und Chemikalienbeständigkeit, während andere TPE-Klassen oft günstiger und weicher einstellbar sind.

Auf einen Blick

  • TPE = Oberbegriff, TPU = Untergruppe (TPE-U).
  • TPU: höhere Abrieb-, Reiß- und Ölbeständigkeit.
  • Andere TPE-Klassen: oft günstiger, sehr weich einstellbar.
  • Materialwahl nach Belastungsprofil und Kosten.

Begriffsklärung

Thermoplastische Elastomere (TPE) sind Werkstoffe, die sich wie Gummi elastisch verhalten, aber wie Thermoplaste verarbeitbar sind. Zu den TPE zählen mehrere Klassen, u. a. TPE-S (Styrol-Basis), TPE-O/TPE-V (Olefin-Basis) und TPE-U – das thermoplastische Polyurethan, also TPU.

TPU ist damit kein Gegensatz zu TPE, sondern eine besonders hochwertige Unterklasse davon.

Direkter Vergleich

KriteriumTPU (TPE-U)Andere TPE-Klassen
Abriebfestigkeitsehr hochmittel
Reiß-/Weiterreißfestigkeitsehr hochmittel
Öl-/Chemikalienbeständigkeitgut bis sehr gutvariabel, oft geringer
Weiche Einstellbarkeitab ca. 60 Shore Ateils sehr weich möglich
Kostenhöheroft günstiger

Welches Material wählen?

Wenn Abrieb, Mechanik, Öl- und Chemikalienbeständigkeit im Vordergrund stehen, ist TPU meist überlegen. Wenn maximale Weichheit, Haptik oder Kosten dominieren, können andere TPE-Klassen passender sein. Für technische Funktionsbauteile mit hoher Beanspruchung ist TPU die robustere Wahl.

Häufige Fragen

Technische Beratung zu TPU vs. TPE?

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